Der Ziegelbrenner
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Informationen zu weiteren lieferbaren Ausgaben und Sonderpreise bei Abnahme mehrerer Hefte auf Anfrage! Durchaus interessante Zeitschrift, die zwar die Errungenschaften des Sozialismus preist, mit teils direkter, zumindest aber indirekter Kritik nicht spart, was sich auch an den Leserbriefen zeigt. Unbefriedigende Verkehrserziehung, ein „unvollkommener“ sozialistischer Mensch (siehe die wiederkehrenden Beiträge zu alkoholisierten oder unhöflichen Verkehrsteilnehmern), die steigende Zahl von Verkehrsunfällen, eine problematische Lage bei der Versorgung mit Ersatzteilen (samt Beiträgen zum do it yourself á la „wie helfe ich mir selbst?“), Rechtsstreitigkeiten bei Fragen rund um den Verkehr (Ordnungswidrigkeiten und Verkehrsstrafrecht), selbst eine eingestandenerweise teils noch ungenügende Technik sind Aspekte, die sich immer wieder spiegeln. Auch in der SED-gelenkten Wirtschaft der DDR waren Verkehrslenkung und Wirtschaftspolitik ganz auf das Auto zugeschnitten, hier gab es keinen nenneswerten Unterschied zur BRD, wie diese Zeitschrift zeigt. So stehen Autos im Vordergrund, neben Motorrädern, Fahrräder, Fußgänger oder der öffentliche Personenverkehr spielten eine bestenfalls untergeordnete Rolle. Titelthemen: Der neue Trabant 601; Leipziger Frühjahrsmesse; Warum eigentlich kein Motorrad? Außerdem u.a. ein Beitrag „Schützt die Kinder“ zur Verkehrserziehung und ein Kommentar, der anlässlich eines Prozesses von VW gegen die Stuttgarter Zeitschrift „DM“ anlässlich eines umstrittenen Autotests die Überlegenheit des sozialistischen Systems preist.
Umschlag berieben, lichtrandig, ca. 30 S., Grossformat, Klammerheftung
Transpress (Hrsg.)
Berlin
1964
transpress, VEB Verlag für Verkehrswesen