Anares Nord, Unrast-AutorInnenkollektiv (Hrsg.)

Freiheit gestreift – Texte gegen den Knast. Überwachen, Strafen, Widerstand

18,00 

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Beschreibung

verlagsvergr.; „In diesem Buch wird die Unsinnigkeit des bevorstehenden Strafvollzuges deutlich gemacht. Trotzdem es ein politisches Buch ist, ist es für jede/n lesbar und macht jedem deutlich, was Knast bedeutet. Isolationshaft ist eines der vielen Machtmittel gegen Inhaftierte. Dass trotz dem heutigen Wissenssatnd immer noch versucht wird, Menschen zu einem Nichts zu degradieren – und die Mittel, mit denen das geschieht – lässt eine tiefe Freude am Unterdrücken und Quälen vermuten. Mit dem ursprünglichen Resozialisierungsgedanken hat das jedenfalls nichts zu tun. Wer unterdrückt wird, sieht den Unterdrücker als Feind. Während dies also weiterhin das Resultat des Knastaufenthaltes bleibt, wächst drinnen und draussen die Gewaltbereitschaft. So lange die Gesellschaft nicht den Mut hat, die eigene Moral zu überdenken und der Realität anzupassen, werden die Gefängnisse nicht leerer werden. Wer wie ein Monster behandelt wird, wird wie ein Monster reagieren…, dabei sind dort unsere Familienangehörigen, Freunde und/ oder Nachbarn, die irgendwann wieder mit uns zusammenleben werden. Es sollte mehr Bücher wie dieses geben, die versuchen den Gedanken der Menschlichkeit wieder bewusst zu machen“ (Marion Wollersheim). Ausgangspunkt ist der Bericht von Frank R. Niemeyer über die Knastrevolte in Santa Fu. Einleitender Beitrag von Gerald Grüneklee.

Zusätzliche Information

Gewicht600 g
Zustand

Buchschnitt lichtrandig, Einband nachträglich mit Klarsicht-Schutzfolie versehen, sonst gut, 184 S., kart.

Autor

Erscheinungsort

Münster

Erscheinungsjahr

1995

ISBN/ISSN-Nummer

3-928300-24-5

Verlag