Müller Reinhard (Hrsg.)

Mythos Marienthal – Blicke auf die Fabrik, die Arbeiterkultur und die Arbeitslosen

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Beschreibung

Das wohl meist erforschte Dorf Österreichs ist in kaum einer Karte zu finden – heisst doch lediglich die Arbeitersiedlung Marienthal, die zu dem Dorf Gramatneusiedl gehört. Die Arbeiterkolonie, um die es hier geht, wurde durch die erstmals 1933 veröffentlichte Arbeit „Die Arbeitslosen von Marienthal“ (von Marie Jahoda, Paul Lazarsfeld und Paul Zeisel) bekannt, die ein bis heute in den Sozialwissenschaften viel beachteter Grund- und Begründungstext soziographischer Forschung ist. Der vorliegende Band ist, nach einer kenntnisreichen Einführung, vor allem ein Bildband – doch gerade die sorgfältig kommentierten Abbildungen stellen eine wertvolle Ergänzung zur Marienthal-Studie dar und man fragt sich, warum eine derartig anschauliche „Begleitpublikation“ nicht schon längst erschienen ist. Müller geht auch auf das vielfältige Vereinsleben in Marienthal und Gramat-Neusiedl ein, wodurch diese Veröffentlichung auch ein bemerkenswertes Dokument einer einst sehr vielseitigen, hier exemplarisch aufgezeigten Arbeiterkultur ist.

Zusätzliche Information

Gewicht2100 g
Zustand

sehr guter Zustand, 224 S., Grossformat quer, Abb., geb.

Auflage

EA

Autor

Erscheinungsort

Innsbruck

Erscheinungsjahr

2010

ISBN/ISSN-Nummer

978-3-7065-4850-2

Verlag