Wilson Peter Lamborn (Pseudonym auch Hakim Bey)

Piraten, Anarchisten, Utopisten – Mit ihnen ist kein Staat zu machen

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Beschreibung

Ergänzender Titel zur Frühsozialismus-Bibliothek von Manfred Hahn (näjhere Informationen hierzu auf Anfrage). „Der grösste Frevel ist ein politischer Seitenwechsel, die grösste Blasphemie ist der Wechsel von einer Religion in eine andere – und dieses Phänomen greift der Autor auf. Vom späten 15. Jahrhundert bis zum 18.Jh. konvertierten Unzählige vom Christentum zum Islam. Für die Christen waren diese Konvertiten Abtrünnige, Verräter, Renegados = Renegaten – und viele dieser Renegados waren Piraten… Die Renegados waren unabhängig, keinem Herrn unterworfen. Wilson betont, dass die Piraterie auch sozialer Widerstand war. Der Pirat (Piratinnen, oft in Männerkleidern, waren weit seltener, d.S.) führte einen ´Krieg gegen die gesamt Welt´, staats- und gesetzesfern entwickelte er ein eigenes Wertesystem. Eine eindrucksvolle Errungenschaft war u.a. auch die unabhängige Piratenrepublik von Rabat-Salé im Mahgreb in der ersten Hälfte des 17.Jahrhunderts“ (Klappentext). Wilson geht auch auf Piratenrepubliken in Marokko, Hispaniola (Dominikanische Republik) und Madagaskar (Libertalia) ein sowie auf die Frage, inwieweit diese wirklich verbürgt sind und inwiefern sie nun „demokratisch“ oder „anarchistisch“ organisiert waren.

Zusätzliche Information

Gewicht600 g
Zustand

sehr gut erh., 172 S., Klappenbroschur

Auflage

dt.EA (OA Autonomedia, New York 1995/ ergänzte Aufl. 2003, u.d.T. "Pirate Utopias – Moorish Corsaires & European Renegadoes")

Autor

Erscheinungsort

Berlin

Erscheinungsjahr

2009

ISBN/ISSN-Nummer

978-3-87956-332-6

Verlag