Chomsky Noam

Was für Lebewesen sind wir?

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Beschreibung

Chomskys neues Buch enttäuscht. Obwohl nach eigenem Bekunden Anarchist, übt er keine grundsätzliche Staatskritik, sondern hält an der Rechtfertigung eines Staates fest, da es seiner Ansicht nach heute nötig sei, die Menschen vor den „wilden Tieren“ der kapitalistischen Institutionen zu schützen – ganz so, als sei es nicht die (privat- bzw. staatskapitalistisch verfassten) Staaten selbst, die mit ihrer fortdauernden Deregulierung die barbarischen Möglichkeiten des entfesselten Kapitals erst geschaffen haben, inklusive der nationalstaatlichen Abgrenzungen und Standort-Konkurrenzen zwischen den einzelnen Staaten bzw. Staatsbündnissen. In dieser Situation nun nach einem „Sozialstaat“ zu rufen, der wenigstens noch rudimentäre Schutzfunktionen wahrnimmt, ist nicht die Lösung, sondern Teil des Problems – werden über diese Legitimierung doch die globalen Verhältnisse von Ausbeutung, Hierarchien etc. noch zementiert.

Zusätzliche Information

Gewicht600 g
Zustand

sehr guter Zustand, 248 S., Pappband, geb., m. OU

Autor

Erscheinungsort

Frankfurt

Erscheinungsjahr

2016

Verlag