Benjamin Alison, McCallum Brian

Welt ohne Bienen – Wie das Sterben einer Art unsere Zivilisation bedroht

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Beschreibung

Bisher gibt es über das rätselhafte Sterben der Insekten (neben Honigbienen und Wildbienen sind u.a. auch Hummeln betroffen) nur Vermutungen, so werden neben dem steigenden Gebrauch von Spritzmitteln gegen Maisschädlinge (besonders im Verdacht: das Insektizid Clothianidin des Chemiekonzerns Bayer) u.a. Mobilfunkstrahlung (dieser Faktor wird im vorliegenden Buch allerdings nicht berücksichtigt), Mutationen der Gene, einseitige Nahrung aufgrund von Monokulturen und sinkender Artenvielfalt etc. genannt. Die AutorInnen des vorliegenden Buches halten selbst einige Bienenstöcke. Sie schildern vor allem die Entwicklung in Grossbritannien. Hinsichtlich der „letzten Chancen“ für die Bienen (und damit letztlich auch für die Erhaltung der Menschen) sind sie skeptisch, zu mächtig scheint die Lobby von Grosslandwirten, Supermärkten etc., die in Monokulturen billige Nahrungsmittel produzieren (bzw. diese verkaufen) wollen. „Wir haben erlebt, dass Honigbienen eher wie Maschinen als wie Tiere behandelt wurden, als ganzjährige Bestäuber und Honigproduktionsmaschinen. Das hat die Natur nicht gewollt“ (S.260). Abgesehen vom Naturbegriff, der hier eine Unveränderlichkeit nahelegt (dabei sind Ökosysteme auch ohne Zugriff des Menschen durchaus dynamisch) ist die Schlussfolgerung sicher richtig: eine einseitige, weniger nährstoffreiche Nahrung schwächt die Abwehrmechanismen, hinzu kommen Agro-Chemikalien, die Klimaerwärmung, wodurch die Bienengesundheit zusätzlich leidet.

Zusätzliche Information

Gewicht600 g
Zustand

sehr guter Zustand, 286 S., geb., m. OU

Auflage

dt.EA (OA 2009)

Autor

Erscheinungsort

Köln

Erscheinungsjahr

2009

ISBN/ISSN-Nummer

978-3-7716-4418-5

Verlag