Todd Emmanuel

Weltmacht USA – Ein Nachruf

2,45 

3-4 Werktage

Nur noch 1 vorrätig

Art.-Nr.: 26783 Kategorien: , Schlüsselworte: , , ,

Beschreibung

Ziemlich ärgerliches Buch, in dem die Bedingungen von Weltmachtpolitik keineswegs grundsätzlich in Frage gestellt werden, sondern es eher um die Teilhabe weiterer grosser Staaten am Kuchen zu gehen scheint. Die Behauptung, die USA habe sich bis in die 1990er Jahre hinein seit 1945 weltpolitisch doch „vernünftig“ verhalten, lässt sämtliche CIA-geführte Putsche, Unterstützung von Folter-Regimen, Embargos, Contra-Unterstützung in Nicaragua etc. ausser Acht. Auch die angedeutete Verharmlosung von Al Quaida ist fragwürdig, denn die Frage ist doch, ob die Annahme einer Terrorismusgefahr, ob nun real oder imaginisiert, einen permanenten Kriegszustand auf der Welt legitimiert. So ist es nicht erstaunlich, dass Todd – der sich zum Kapitalismus bekennt – gegen notorische Amerikagegner und gegen Noam Chomsky argumentiert, da er nicht die Strukturen der Machtpolitik antasten will, sondern eher die Verteilung der Macht und er das „undiplomatische“ Agieren der USA als Affront gegenüber Westeuropa, Russland und Japan empfindet. Als Demograph argumentiert Todd nicht zuletzt bevölkerungspolitisch, z.B. mit sinkenden Geburtenraten, Einkommensverteilung, Aussenhandelsdefititen, um zu zeigen, dass sich die USA aufs Abstellgleis manövriert hat. Seine Kritik gilt zudem auch den Juden, die einen „neurotischen Kult um den Holocaust“ praktizierten.

Zusätzliche Information

Gewicht600 g
Zustand

sehr guter Zustand, 265 S., kart.

Reihe

Serie Piper

Autor

Erscheinungsort

München

Erscheinungsjahr

2004

ISBN/ISSN-Nummer

3-492-24128-X

Verlag