Corona und die Demokratie – Eine linke Kritik

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Beschreibung

Wir erleben seit März 2020 die größten Freiheits- und Grundrechtsbeschränkungen aller Zeiten in der Bundesrepublik seit dem Ende des Nationalsozialismus am 8. Mai 1945. Wir sind Zeugen des Entstehens einer Gesundheitsdiktatur, oder sind wir bereits mittendrin? Was ist von der linken Gesellschaftskritik übriggeblieben? Die Linke vertritt die Moral: „Wir sind die Guten“ – und nun auch noch mit Abstand. Alle machen mit oder feuern den Staat an, nicht locker zu lassen. Das ermöglicht es der politischen Rechten, dieses Protest-Vakuum zu füllen und sie tun dies mit enormer Aggressivität und Geschwindigkeit, Reichsbürger, Antisemiten, Nazis, die Querfront, Verschwörungsideologen, Irrationalisten. Das zeigt sich exemplarisch in der ganz neuen Partei Widerstand2020, die vorgeblich weder rechts noch links ist, was immer ein Anzeichen für Rechte ist. Wir befinden uns mitten in einem Lehrstück. Die Staaten nutzen die Corona-Krise als Testballon. Wieviel Staatsmacht werden wir künftig erleben? Gibt es noch Opposition? Wie wird die kapitalistische Wirtschaft organisiert sein? Überhaupt: wie wird es weitergehen? Wie wollen wir leben? Sitzen „wir“ alle in „einem Boot“ oder haben manche ’ne Luxusjacht, andere ein Schlauchboot? Nach der Krise ist vor der Krise. Es geht um linke Diskussionen und linke Antworten, wir dürfen weder den Affirmatoren der Massenpanik noch den Rechten das Feld kampflos überlassen (Klappentext). Geleitwort von Rebecca Niazi-Shababi. Mit Kapiteln zu den Perspektiven zwischen Utopie und Dystopie, dem Erzeugen und den Folgen von Hysterie und Panik, den „Hygiene-Demos“ und den Aktionen von „Demokratischer Widerstand“, einer Kritik der Corona-App von der Gruppe „Capulco“, einem Interview mit Helmut Dahmer etc. Deutlich wird: nach Corona ist vor Corona.

Zusätzliche Information

Gewicht 600 g
Zustand

192 S., kart.

Autor

Erscheinungsort

Berlin

Erscheinungsjahr

2020

ISBN/ISSN-Nummer

978-3-946193-33-3

Verlag