Die kalte Haut der Stadt

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Beschreibung

„Berlin als Schauplatz politischer Kämpfe: im September 1981 werden acht besetze Häuser geräumt, ein Demonstrant stirbt auf der Strasse, der Schweigemarsch eskaliert. Kai, Kämpfer und Artist, Corinna, Tochter aus gutem Hause, Jochen, Skeptiker, der ein Auge verliert, und Manuela, die ihr Kind abtreibt, agieren in den Strassen unter der Hochbahn, diesem ´Baldachin aus Stahl´. Hinter den Mauern besetzter Häuser nimmt die Kälte zu, die Bewohner sind dem Druck kaum noch gewachsen. Bis Jahre später, am 1. Mai 1987, die Stadt noch einmal explodiert… Wildenhains Roman mit seinem detailliert beschreibenden, dem raschen Rhythmus der Metropole angepassten Stil wendet sich gegen die Last des Schweigens. Mit den ästhetischen Mitteln des Filmsund der Montage, der Rück- sowie Vorausblenden rekonstruiert er Ausschnitte einer sozialen und politischen Wirklichkeit, die in ihm einen wachen Chronisten gefunden hat. Aus der Perspektive des ehemals Beteiligten erzählt Wildenhain vom Zusammenbruch linker Hoffnungen und Utopien, schildert er die Ritualisierung der Aktionen, die Verselbständigung der Gewalt. Er erzählt, wie Liebe und Solidarität zerbröckeln, so dass Angst und Rückzug, selbst Tod beinahe das einzige sind, was bleibt…“(squat.net).

Zusätzliche Information

Gewicht 1100 g
Zustand

Mängelex.-Stempel, sonst sehr guter Zustand, 574 S., geb. m. SU

Auflage

EA

Autor

Erscheinungsort

Hamburg

Erscheinungsjahr

1991

Verlag