Attac (Hrsg.)

Global gerecht statt G 20 – Die Gipfelproteste in Hamburg

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Beschreibung

Am 7. und 8. Juli 2017 fand in Hamburg der G20-Gipfel statt. Begleitet vom größten Polizeieinsatz in der Geschichte der Bundesrepublik wollten dort die Vertreter_innen der wichtigsten 19 Industrie- und Schwellenländer sowie der EU Vereinbarungen treffen zu Themen wie Freihandel, Terrorismus, Klima, Flucht und vielen anderen. Doch viele Zehntausend Menschen trugen in Hamburg auch ihren Protest gegen dieses illegitime, undemokratische Gremium und seine Vertreter_innen auf die Straße – gegen eine Politik, die auf Wirtschaftswachstum, Profitmaximierung und Konkurrenz ausgerichtet ist und globale Konzerne, große Vermögensbesitzer_innen und Finanzmärkte begünstigt. Dieser reich bebilderte Band wirft einen Blick zurück auf die Proteste. Warum wurde protestiert? Und wie? Was hat die Auseinandersetzung um die Camps mit Grundrechten zu tun? Wie verlief der Alternativgipfel? Und wie der offizielle? Wie ist das Verhalten der Polizei zu werten? Herrschten in Hamburg wirklich „bürgerkriegsähnliche Zustände“? Oder handelte es sich um eine „Aufstandsbekämpfungsübung ohne Aufstand“? Wo hat sich Attac in den Protesten verortet und warum? Inhaltliche Beiträge wie zu Bündnispolitik, zur Berichterstattung oder zur Grundrechtssituation wechseln sich ab mit Erfahrungsberichten, Interviews und Gesprächsrunden. Ein Rückblick ohne Anspruch auf Vollständigkeit, aber mit dem Anspruch, die offizielle Geschichtsschreibung zu ergänzen und ihr auch, wo es nötig ist, vehement zu widersprechen.

Zusätzliche Information

Gewicht 600 g
Zustand

sehr guter Zustand, 192 S., viele farbige Abb., kart.

Auflage

EA in 1000 Ex.

Autor

Erscheinungsort

Frankfurt

Erscheinungsjahr

2017

ISBN/ISSN-Nummer

978-3-9813241-4-9

Verlag