Ik ben Provo – Einleitung ins provozierende Denken

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Beschreibung

Die 1965 aus verschiedenen Jugendprotestgruppen gegründete, 1967 „zu Grabe getragene“ PROVO-Bewegung spielte eine wichtige Bewegung für die (Neu-)Konstituierung der undogmatisch-libertären Szene der Niederlande.So waren die Provos die ersten, die über Naturzerstörung, freie Liebe, Recht auf Abtreibung sprachen, vom Grundrecht auf Wohen und der Kritik am Konsum. So legten sie auch die Grundsteine für die niederländische, zweitweise starke Hausbesetzerbewegung, für die antimilitaristische Bewegung, die Anti-Atom-Bewegung, die Öko-Bewegung etc. Der Bezug zu anarchistischer Praxis wird dabei differenziert betrachtet: „Der Anarchismus will Revolution. PROVO zweifelt aber am Kommen von Revolution und Anarchie. Doch schöpft PROVO Mut aus dem Anarchismus; erist für uns die einzig annehmbare Gesellschaftsanschauung“.

Zusätzliche Information

Gewicht 600 g
Zustand

Nachdruck, gut erh., 38 S., Klammerheftung

Reihe

Projekt Utopie

Auflage

Sonderauflage für das "Projekt Utopie" (dt.EA 1966 in der Oberbaumpresse Berlin, hier der Nachdruck nach der Neuausgabe im Libertad Verlag, Berlin 1983)

Autor

Erscheinungsort

Osnabrück

Erscheinungsjahr

ohne Jahresangabe

Verlag