Schwarz Friedhelm

Nestlé – Macht durch Nahrung

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Beschreibung

Erstausgabe. Zu diesem Buch hätten wir uns noch eine Übersicht gewünscht, was eigentlich alles zu Nestlé gehört, denn viele traditionsreiche Marken wie Alete, Bärenmarke, Glücksklee, Dallmayr Kaffee, Nesquick, Libbys, Smarties, Möwenpick, Maggi, Buitoni, Friskies, Perrier, San Pellegrino, Thomy, After Eight, Smarties und Lünebest sind nicht unbedingt immer als Nestlé-Produkte ausgewiesen. Das Buch bietet einen Einblick hinter die Kulissen dieses global agierenden Nahrungsmittelkonzerns. Milchpulver, Gentechnologie, Macht durch Nahrung und der Modellfall Phillippinen sind einige der Stichworte. Ausgesprochen ärgerlich ist, dass trotz des Titels das Buch seinem Autor offensichtlich vor allem dazu dient, mit Nestlé-Gegnern und GlobalisierungskritikerInnen (so missfällt ihm, dass auch sehr kleine NGO-Gruppen internationale Wirksamkeit erlangen können) abzurechnen. Vorrangiges Anliegen scheint es zu sein, der Diskrepanz zwischen dem Markterfolg von Nestlé und dem schlechten Ansehen dieses Konzern nachzugehen. Unkommentiert steht daher als „Dokument“ im Anhang eine Deklaration der ethischen Firmenphilosophie dieses Multis, und Schwarz hebt die „menschliche Qualifikation“ hervor, die die Manager an der Konzernspitze besäßen. Des Autors Plädoyer für industriell gefertigte Fertignahrungsmittel darf daher nicht verwundern. Dessen ungeachtet wendet der Nestle-Konzern seine üblen Praktiken weiterhin an und gefährdet unzählige Menschenleben, wie u.a. die Tagesschau am 18.4.2024 berichtete: „Der Konzern soll verschiedener Babynahrung Zucker zusetzen. Betroffen sind vor allem Entwicklungs- und Schwellenländer. Nestlé streitet die Vorwürfe nicht ab… Nach den Analysen von Public Eye und dem Internationalen Aktionsnetzwerk zur Säuglingsnahrung (IBFAN) enthielt ein Großteil der untersuchten Getreideprodukte wie Brei oder Instant-Müsli und der Milchpulver für Kleinkinder zwischen einem und drei Jahren zugesetzten Zucker. Betroffen seien vor allem Entwicklungs- und Schwellenländer, die großen europäischen Märkte wie Deutschland dagegen nicht. ´Nestlé macht Babys und Kleinkinder in einkommensärmeren Ländern zuckersüchtig´, so der Vorwurf von Public Eye im Bericht, den die Organisation vor der heutigen Generalversammlung der Nestlé-Aktionäre veröffentlichte. Public Eye forderte Nestlé auf, die ´Doppelmoral´ zu beenden“.

Zusätzliche Information

Gewicht 600 g
Zustand

sehr guter Zustand (OHNE Mängelex.-Stempel o.ä.!), 336 S., geb.

Auflage

EA

Autor

Erscheinungsort

München

Erscheinungsjahr

2000

ISBN/ISSN-Nummer

3-421-05331-6

Verlag