Morris William

Kunde von Nirgendwo – Ein utopischer Roman (teilweise auch erschienen mit dem Untertitel: Eine Utopie der vollendeten kommunistischen Gemeinschaft)

9,00 

3-4 Werktage

Nur noch 1 vorrätig

Beschreibung

Ergänzender Titel zur Frühsozialismus-Bibliothek von Manfred Hahn (nähere Informationen hierzu auf Anfrage). Der zuerst 1890 in mehreren Folgen in der von Morris gegründeten Zeitschrift „Communweal“ herausgegebene Text ist ein Klassiker der utopischen Romane, der Entwurf einer herrschaftsfreien Gesellschaft. Morris bezog sich mit seinem Buch nicht zuletzt auf den „Rückblick aus dem Jahre 2000 auf das 1887“ von Edward Bellamy, dem gegenüber er eine explizit anarchistische, genossenschaftliche Utopie skizziert. Schon damals thematisierte der libertäre Sozialist, Literat, Designer, Verleger, Handwerker und Architekt William Morris einige der heute zur Diskussion stehenden Probleme: Dezentralisierung, Beziehungen zwischen Stadt und Land (ganz London wurde bei Morris zu einem einzigen grünen Garten!), neue Lebens- und Arbeitsformen, Nutzen der Technik und der Umgang mit ihr. Morris orientierte sich nicht zuletzt an den Ideen des französischen Utopisten Charles Fourier, was dieses Buch ideengeschichtlich (obschon später erschienen) letztlich als frühsozialistisch inspiriertes Werk ausweist. Morris´ Buch ist ein wichtiger Entwurf eines möglichen Zusammenlebens auf eigentumsloser, libertär-sozialistischer Basis. Vorwort und Übersetzung von Wilhelm Liebknecht.

Zusätzliche Information

Gewicht600 g
Zustand

ACHTUNG: hier nicht die Dietz-Ausgabe, sondern ein Nachdruck, teilweise etwas blasser Druck (Raubdruckqualität), sonst sehr guter Zustand, 224 S., DIN A 6, kart.

Auflage

(deutsche Erstausgabe 1892 in der sozialdemokratischen Zeitschrift "Neue Zeit"; erste deutsche Buchausgabe um 1900 unter dem Titel "Neues aus Nirgendland")

Autor

Erscheinungsort

ohne Ortsangabe

Erscheinungsjahr

um 2000

ISBN/ISSN-Nummer

B00503ZGOW

Verlag