Gugenberger Eduard, Schweidlenka Roman

Mutter Erde, Magie und Politik – Zwischen Faschismus und Gesellschaft

19,80

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Beschreibung

Bis heute aufgrund des Kenntnis- und Detailreichtums Standardwerk zu den zahlreichen Querverbindungen von Esoterik und (Neo-)Faschismus, z.B. zu Indianer-, Germanen- und Keltenrezeption, Es- und Ego-Kult, Reinkarnation & Karma, Anthroposophie & Wurzelrassen, Öko-Bewegung, ÖDP & Herbert Gruhl, Yogis & Transzendentale Meditation, Stadtindianer & „Plastikmedizinmänner“, Neue Heiden & Druiden, Soiritualität & „Showmanismus“. Die Autoren bewegen sich selbst in der spirituellen Szene und vertreten nach wie vor die Ansicht, dass eine „humanitäre Spiritualität“ möglich sei (was ihnen vorgeworfen wurde, nicht zuletzt von AutorInnen, die ihre Ergebnisse nutzen), doch ohne diese Binnensicht wären sie sicher nicht zu diesen Materialien gekommen. Wichtiges Quellenwerk, leider bis heute nicht minder aktuell als in den 1980er Jahren. Das Buch ist damit auch ein Grundlagenwerk, wenn es um die oft sehr oberflächlichen Vorhaltungen der Impflinge im Corona-Zeitalter geht, Romantik, Irrationalismus, Naturheilkunde etc. gleichermaßen für das (vermeintlich) gemeinschaftschädliche und „unsolidarische“ Verhalten Ungeimpfter verantwortlich zu machen (obwohl natürlich längst jedem, der es wissen will, bekannt sein kann, dass die Ungeimpften eben nicht die Pandemie-Treiber sind!).

Zusätzliche Information

Gewicht 600 g
Zustand

sehr guter Zustand, 324 S., kart.

Auflage

Neuauflage (zuerst Verlag für Gesellschaftskritik, Wien 1983)

Autor

Erscheinungsort

Osnabrück

Erscheinungsjahr

2005

ISBN/ISSN-Nummer

978-3-931504-39-7

Verlag